Trennung und Hausverkauf
Wenn ein Miteigentümer auszieht und der andere mit dem gemeinsamen Kind im Haus bleibt, wird der Fall schnell zu optimistisch als begünstigte Eigennutzung bewertet.
Ratgeber öffnenDie meisten Eigentümer scheitern nicht an der Grundregel, sondern an den Ausnahmen. Genau deshalb bündelt diese Seite keine austauschbaren Standardtexte, sondern vier Tiefenratgeber zu den Themen, bei denen vor dem Verkauf am meisten falsch eingeschätzt wird.
Direkt zum RechnerDie 10-Jahres-Frist ist meist der einfache Teil. Die harten Fälle beginnen dort, wo Eigentümer auf eine Eigennutzung setzen, obwohl ein Ex-Partner in der Immobilie bleibt, ein Kind dort wohnt oder eine Schenkung kurz vor dem Verkauf erfolgt ist. Dazu kommt der häufig übersehene Punkt des Rechtsvorgängers: Wer die falsche Anschaffung zugrunde legt, rechnet den Fall von Anfang an falsch.
Wenn ein Miteigentümer auszieht und der andere mit dem gemeinsamen Kind im Haus bleibt, wird der Fall schnell zu optimistisch als begünstigte Eigennutzung bewertet.
Ratgeber öffnenBegünstigt ist nicht einfach jede familiäre Überlassung. Entscheidend ist, ob das Kind steuerlich noch berücksichtigt wird und ob weitere Personen mitwohnen.
Ratgeber öffnenEine frische Schenkung sieht oberflächlich nach neuem Beginn aus. Genau das ist in vielen Fällen falsch.
Ratgeber öffnenDer Begriff klingt trocken, entscheidet aber oft den ganzen Fall. Ohne die Anschaffung des Voreigentümers ist die Prüfung unvollständig.
Ratgeber öffnenEin oberflächlicher Übersichtsartikel klingt schnell vollständig, hilft Eigentümern aber oft nicht weiter. Gerade vor dem Verkauf braucht es klare Aussagen zu Einzelfällen: Zählt die Nutzung durch das Kind wirklich? Kippen die Chancen, wenn die Kindesmutter mit in der Immobilie lebt? Beginnt die Frist nach einer Schenkung neu? Und welches Datum gilt überhaupt, wenn eine Immobilie geerbt oder übertragen wurde?